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Eternum

Eternum

ETERNUM = EWIG!

 

 Quelle:  http://www.eternum.com/de

 

 

ETERNUM ist ein belgisches Unternehmen, das 1924 gegründet wurde und sich spezialisiert hat auf die Kreation, die Produktion und den Verkauf von Bestecken aus Edelstahl und Artikeln für den gedeckten Tisch . Mit einem Vertriebsnetz und regionalen Vertretern ist ETERNUM in über 60 Ländern vertreten.

Geschäftssitz ist Gembloux (Belgien), wo sich auch die belgische Produktion sowie ein Lager mit 5000 Paletten befinden. 

ETERNUM-Produkte sind sowohl für den Endverbraucher bestimmt als auch für den Horeca-Sektor (Hotels, Restaurants, Cafés). Es wird eine Kollektion von über 50 Besteckmodellen angeboten sowie mehr als 150 Artikel für den gedeckten Tisch aus Edelstahl oder versilbertem Edelstahl. 

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. Scheuen Sie sich also nicht, uns zu kontaktieren:       Kontaktformular

 

Bei ETERNUM stehen ausschließlich Produkte aus Inox für Tisch und Buffet im Mittelpunkt. Durch diese Spezialisierung in Verbindung mit einer intensiven Designstrategie ist es ETERNUM gelungen, zu einem der weltweit führendsten Lieferanten von Besteck zu werden.

 

 


 

Technologie

 

PVD Coating

Eternum bietet Ihnen die Möglichkeit der Dekoration in Farbe Ihres Bestecks.

Es wird die Technik der physikalischen Gasphasenabscheidung (PVD) angewandt.

Zugegebenermaßen teurer als Galvanisieren, Anodisieren oder Lackieren garantiert nur die PVD-Technik auch im professionellen Einsatz Verschleiß- und Verschleißfestigkeit.

Die Vorteile dieser Technik sind:

* hohe Verschleiß- und Abriebfestigkeit

* Widerstand gegen die meisten Haushaltsreinigungsmittel

* Widerstand gegen menschlichen Schweiß

* hypoallergen 

* umweltfreundlich 

* verbesserte Korrosionsbeständigkeit

 

 


 

Edelstahl

 

DIE VERSCHIEDENEN ROSTFREIEN STÄHLE

Rostfreier Stahl ist im Prinzip eine Legierung aus Eisen und Chrom und enthält mehr als 11% Chrom. Man unterscheidet die folgenden Stahlarten:

 

1. Austenitstahl

Er enthält 18 bis 20% Chrom und 8 bis 10% Nickel. Da er nicht magnetisch ist, wird er von einem Magneten nicht angezogen. Am meisten werden die Typen 18/8 bzw. 18/10 (AISI 304) verwendet. Dank des Nickelanteils ist dieser Stahl der einzige, der einen Korrosionsschutz gewährleistet. Er wird für die Herstellung hochwertiger Edelstahlbestecke verwendet.

2. Martensit-Stahl

Er enthält 10 bis 18% Chrom und eignet sich für die Härtung im Tauchbad. Es handelt sich um die am meisten verwendete Stahlart für die Herstellung von Messern (AISI 420). Um hochwertige Messer herzustellen, muss die Klinge im Tauchbad gehärtet werden, um eine wirksame und dauerhafte Schnittfähigkeit zu gewährleisten, ohne jedoch die Fayence oder das Porzellan anzugreifen.

 

Dieser Stahl ist weniger korrosionsfest. Daher wird seit der Einführung der Geschirrspülmaschinen davon abgeraten, die Messer darin zu reinigen.

 

3. Ferritischer Stahl

Er enthält 16 bis 18 % Chrom, eignet sich jedoch nicht für die Härtung im Tauchbad. Er ist ein wenig korrosionsfester als Martensit-Stahl und kann leicht kaltbearbeitet werden. Der Typ AISI 430 wird am häufigsten zur Herstellung preisgünstiger Haushaltsartikel verwendet.

 

Diese beiden letztgenannten Stahlarten (Martensit-Stahl und ferritischer Stahl) können an ihrem Magnetismus erkannt werden. Aufgrund von Erfahrung versuchen verschiedene Hersteller zu belegen, dass diese beiden Stahlarten zwar durchaus spülmaschinenfest, jedoch auch sehr anfällig sind, wenn bestimmte unglückliche Umstände zusammenkommen (siehe Abschnitt: Oxidation).

Um die Korrosionsrisiken zu mindern, verwendet ETERNUM für die kostengünstigen Bestecke (ferritischer Stahl - ohne Nickel) Stahl mit hohem Chromgehalt (17-18 %).  Dieser Stahl ist teurer und wird für die meisten Modelle der Kollektion Eternum verwendet. Für die Messer der Kollektion Eternum Signature kommt ein noch teurerer Stahl mit Chrome-Molybdän zur Anwendung.

Alle diese eingekauften Stahlsorten werden streng geprüft und besitzen ein Analysenzertifikat, wodurch garantiert wird, dass die Qualitätsnormen eingehalten werden.

Außerdem wird ein Spektrometer genutzt, mit dem die Zusammensetzung des Stahls kontrolliert werden kann; so  wird die Übereinstimmung des Stahls der vertriebenen Produkte mit den internationalen Normen gewährleistet.

Konkret geht jeder Analyse die Kalibrierung des Gerätes anhand eines Musterstückes voraus, dessen jeweiliger Gehalt perfekt erkannt und bestätigt wird. Durch die Ergebnisse der Analyse und die gemessenen Differenzen im Vergleich zu dem Musterstück kann genau nachgeprüft werden, ob der verwendete Stahl mit den geltenden Normen übereinstimmt oder nicht. 

 

 

 

 

Rostfreiheit

 

Zunächst muss angemerkt werden, dass Korrosion nicht zwingend etwas mit der Qualität von rostfreiem Stahl zu tun hat. Um die Mechanismen, die die Korrosion verursachen können, besser zu verstehen, ist es gut zu wissen, wodurch der Stahl rostfrei wird.

Bei Stahl handelt es sich um Legierungen, deren Hauptbestandteil Eisen ist. Hochwertige Edelstahlbestecke müssen einen sehr hohen Qualitätsstandard hinsichtlich der Rostfreiheit erfüllen und einhalten. Von essentieller Bedeutung ist es daher, dass die Bestecke einen großen Chrom- und Nickelanteil vorweisen. Diese Edelstähle reagieren genau wie normale Stähle mit dem umgebenden Luftsauerstoff und bilden an der Oberfläche eine Oxidschicht. Bei herkömmlichen Stählen allerdings reagiert der Sauerstoff nur mit den Eisenatomen, wodurch eine poröse, löchrige Oberfläche entsteht. Dies bedeutet ein Fortschreiten der Reaktion. Eine Bildung von Rost wird verstärkt, weil das Medium Wasser zunehmend in den Grundwerkstoff eindringen kann.

Bei der Verwendung / Anwendung von Edelstahl reagiert der Sauerstoff nur mit den in relativ hoher Konzentration vorhandenen Chromatomen des Stahls. Diese Atome bilden im Zusammenwirken mit dem Luftsauerstoff eine dünne, gleichmäßige und undurchlässige  Oxidschicht. Dieses Phänomen, wird « PASSIVIERUNG » genannt. Diese Chromoxid-Schicht unterbindet eine Ausdehnung der möglichen Korrosion. Rostflecke auf der Oberfläche der Bestecke werden verhindert.

Es ist folglich nur dann ein optimaler Korrosionswiderstand gewährleistet, wenn sich auf der sauberen Besteckoberfläche dieser dünne und vor allem dichte passivierende Schutzfilm bilden kann.

 

Es ist daher von entscheidender Bedeutung, jegliche Ablagerungen auf dem Besteck zu vermeiden bzw. zu entfernen. Diese Ablagerungen können in vier Arten eingeteilt werden:

 

 1. Speisereste auf Grund mangelhafter Reinigung

 

Sie sind in der Regel leicht zu vermeiden, indem das Besteck abgespült wird, bevor es in die Geschirrspülmaschine kommt, wodurch verhindert wird, dass die Speisereste an dem Besteck haften bleiben:

 

 2. Speisereste durch Neuablagerung

 

In diesem Fall wird das Besteck zwar im Laufe des Waschzyklus gründlich gereinigt, aber eine schlechte Spülung führt dazu, dass nicht alle Unreinheiten entfernt werden, die sich dann wieder auf dem Besteck ablagern. Um diese Ablagerungen zu vermeiden, sind alle in dem Handbuch beschriebenen Spülbedingungen gründlich einzuhalten.

 

 3. Kalkablagerungen

 

Dieses Phänomen tritt häufig auf, wenn der Härtegrad des Leitungswassers zu hoch ist (zu kalkhaltiges Wasser), und kann mit dem Einsatz von Weichspüler verhindert werden.

 

 4. Ablagerungen auf Grund zu hohen Salzgehaltes im Wasser

 

Diese lassen sich mit Hilfe einer Demineralisierungsanlage verhindern.

 

Neben den Ablagerungen  besteht eine weitere mögliche Problemursache in der “Entpassivierung” des rostfreien Stahls. Die Rostfestigkeit basiert auf der Bildung einer passiven Chromoxid-Schicht auf der Oberfläche. Daher muss jeder Kontakt der Oberfläche mit Substanzen vermieden werden, die durch eine Änderung ihrer chemischen Zusammensetzung eine Aktivierung verursachen können. Als Beispiele führen wir Chloride (Salze), Eisen (Deckel von  Mayonnaisegläsern), Silber und Aluminium (die Ablagerung von Aluminium auf Stahl führt zu einem Matt-Effekt) an.

Darüberhinaus ist auch der ferritische (Besteck mit Chrom ohne Nickel) und der martensitische Stahl (Messer) korrosionsanfällig, z.B.:

Durch Kontakt mit Nahrungsmittelsäuren (Essig, Zitrone, Tomatensauce, Mayonnaise usw.).

Durch falsche Dosierung des Spülmittels (meist auf der Grundlage von Zitronensäure).

 

 

Falsche Dosierung des Waschmittels

 

Seit der Einführung der Geschirrspülmaschine wurde deren Kapazität in der Tat gesteigert, während die Größe der Haushalte gleichzeitig abnahm. Damit verlängert sich die Zeit zwischen der Beschickung der Spülmaschine mit Geschirr und dessen Reinigung. Dadurch werden immer aggressivere Produkte notwendig, damit die im Laufe mehrerer Tage angetrockneten Speiserückstände gelöst werden können. Wir erinnern uns, dass die Passivierung, durch die der Stahl rostfrei wird, im Kontakt mit der umgebenden Luft vonstatten geht. Wenn sich einmal ein Fleck auf einem Besteck ablagert, hat der Stahl keinen Kontakt mehr mit der Luft und kann sich also nicht mehr schützen. Außerdem haben wir alle schon einmal die Werbung gesehen, in der die Vorzüge eines Produktes x gepriesen werden, mit dem viel Geschirr mit sehr wenig Reiniger gewaschen werden kann. Es versteht sich von selbst, dass, wenn man mit weniger Reiniger ein besseres Resultat erreichen kann, dieser Reiniger wesentlich aggressiver sein muss. Außerdem neigen wir alle dazu, dieselbe Menge - egal bei welchem Produkt - zu verwenden. Der Verbraucher verwendet also im Allgemeinen mehr Reiniger als die Werbung verheißt. Zuviel Reiniger greift bestimmte Stahlsorten sichtbar an und macht Gläser und Geschirr (Fayencen, Porzellan) anfällig.

 

Durch schlechte Spülung

 

Da die Reinigungs- und Klarspülmittel korrosiv sind, ist es sehr wichtig, dass die Spülung unter optimalen Bedingungen vonstatten geht. Wenn nämlich Wasser zwischen zwei Besteckteilen oder Messern «gefangen» bleibt, kann es nicht ablaufen und kann somit den Stahl angreifen. Daher ist es ratsam, alle Bestecke ohne Nickel, und vor allem die Messer, aufrecht zu stellen, damit das Wasser ablaufen kann.

 

 

 

 


 

Tipps und Tricks

 

Reinigen Sie das Geschirr schnellstmöglich nach seiner Benutzung. Sollte dies nicht möglich sein, spülen Sie das Besteck wenigstens ab, um einen längeren Kontakt mit Nahrungsmittelsäuren zu vermeiden.

Achten Sie auf den reibungslosen Betrieb Ihrer Geschirrspülmaschine. Falls erforderlich, lassen Sie das Leitungswasser von Ihrem Mechaniker einstellen (die werkseitig programmierten Standardeinstellungen stimmen nicht unbedingt mit dem von Ihnen benutzten Leitungswasser überein).

Verringern Sie nach und nach die Dosierung der Reinigungs- und Klarspülmittel, bis die zufriedenstellende Mindestmenge erreicht ist.

Meiden Sie den Kontakt der Bestecke mit Eisen- oder Silberteilen.

Nehmen Sie das Besteck nach abgeschlossener Trocknung aus der Spülmaschine (im Allgemeinen ca. 15 Minuten nach Ende des letzten Spülgangs). Ein Verbleiben in dieser Wärmekammer (feuchtwarme Umgebung) ist das Schlimmste, was Sie Ihrem Besteck antun können.

 

                                                                                               

 

Benutzen Sie niemals zu aggressive Mittel (z.B. Natronlauge), auch nicht bei den Stahlartikeln 18/8 oder 18/10.

Zur Entfernung möglicher Pulverspuren oder Speisereste auf dem Besteck (und insbesondere auf den Messerklingen und den preisgünstigen Bestecken) spülen Sie diese und trocknen sie gut ab.

 

Zur Entfernung möglicher Flecken:

Entweder mit einem Pflegeprodukt für rostfreien Stahl einreiben, das Sie in jedem Drogeriemarkt finden.

Oder mit einem in Essig getauchten Tuch abreiben, sorgfältig abspülen und gut trockenreiben.

Oder eine Zwiebel in zwei Teile schneiden und eine der beiden Hälften mit Puderzucker bestreichen und reiben.

 

 


 

Quelle

 

Quelle:  http://www.eternum.com/de

 

Eternum.de

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